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Track der Woche – Energy Flow – Mano Le Tough (DJ Koze remix)

2. Juli 2016 at 15:49

Früher war alles besser? Musikvideos waren noch tiefgründig und haben dem Track eine tiefere Bedeutung und mehr Prägnanz gegeben? Heute nur noch lieblos zusammengeschnittene Partyszenen? Keine Deep Kein Grund zu jammern. Gibt’s heutzutage nämlich auch noch. Wenn die beiden Schlawiner DJ Koze und Mano Le Tough sich zusammen was aushecken, dann wird es musikalisch überragend. Und wenn es dazu noch ein Video gibt, dann ist die Freude groß. Warum? Schaut selbst.

track der woche – jimi hendrix (hey joe)

5. Juni 2016 at 22:11

Letztes Jimi Hendrix Konzert vor dessen Tod

Musikhistorisch etwas gelernt. Anfang September 1970 hatte Jimi Hendrix auf Fehmarn seinen letzten Liveauftritt. Einige Tage nach dem Festival verstarb der gute Mann in London. An diese ereignisreichen Tage erinnert heute noch ein Gedenkstein. Warum ich das weiss? Weil ich am Wochenende auf der Insel war und ihn besichtigen durfte:

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Daher ist unser Track der Woche eine klare Sache:

Wer mehr zu diesem Wochenende 1970 wissen will, dem sei dieser Link ans Herz gelegt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Love-and-Peace-Festival

track der Woche – thatmanmonkz

27. Mai 2016 at 22:39
Another Night Under the Glitterball

 

Jaja, Fusion aus House und Jazz mit classic funk versetzt. Gähn. Ist meist auch belanglos, aber wenn man solche Perlen findet, dann ist das Gähnen vorbei.

Stramme Bassline, ordentlich funky und damit ein perfekter Warmup Track für eine lange Nacht. Disco für die Disko!

Mehr zu dem guten Mann aus Sheffield gibts hier:

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26. Mai 2016 at 22:14

herbstmusik im sommer

Schon wieder ein neues Album von Chris Clark – Engländer, Warp Aushängeschild und Wahlberliner. Trailer„the last panthers“ heißt sein mittlerweile sechstes Album und hat mich dazu gebracht, mal wieder den selbstbetitelten Vorgänger zu hören.

Rauschender Ambient, pumpender Detroit Techno und Electronica mit leichten Drone-Music Einflüssen sind wohl die Eckpunkte eines Albums, das einen fordert und mich ratlos zurücklässt.

„unfurla“ und „sodium trimmers“ gehören auf die dunklen und schmutzigen Tanzflächen in obskuren Clubs. Bedrohliche Gewittersample untermalt mit treibenden Basslines lassen einen Raum und Zeit vergessen.

Im Gegenzug dazu verschreiben sich Tracks „there is a distance in you“, „silvered iris“ oder „the grit in the pearl“ einem rohen und kompromisslosen Sound, der seine Schönheit im Dysfunktionalen, Unfertigen und Verstörenden findet. Breakbeats und Dubstep Elemente, die immer wieder durch einen geraden 4/4 Beat aufgelöst werden machen einen Großteil des Albums aus. Das klingt selten sonderlich hoffungsvoll, aber immer wieder überraschend, weil Clarl es schafft, seinen Tracks immer wieder eine überraschende Wendung zu geben.

Nicht alles klingt düster und bedrohlich, „strength through fragility“ hat etwas Zartes und entwickelt über nur ca. zwei Minuten Spielzeit einen eigenen positiven Sog. Und „everlane“ ist ein erhabenes Stück Ambientmusik, von der meiner Meinung nach viel zu wenig veröffentlicht wird.

 

Und wann gilt es nun dieses Album zu hören? Schwer zu sagen, leichte Kost ist es nicht. Vielleicht wenn man an einem Sommertag von einem Gewitter überrascht wird und danach der Himmel wieder aufreißt. Oder auf einer langen Zugfahrt, wenn einem leicht verdauliche Musik irgendwann zuwider ist. Ich bin etwas ratlos. Aber das ist mein Problem, nicht das von Clark. Er hat ein gutes Album geschaffen, wann und wie es gehört wird, muss der Hörer beantworten.

Ich höre meinen Favoriten des Albums. Laut.